ZUCKERBROT UND PEITSCHE

Sophia Martus

2025-10-14 – 2026-01-27

Supervised by: Kim Albrecht

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Das Projekt „Zuckerbrot und Peitsche - Wie ambivalenter Sexismus patriarchale Macht schützt“ visualisiert die Daten einer umfassenden Metastudie von S. Fiske und O. Bareket, um die komplexen Mechanismen und Folgen sexistischen Handelns verständlich darzustellen. Das zentrale Thema der Arbeit ist ambivalenter Sexismus, welcher das funktionale Zusammenspiel aus feindseligem Sexismus und wohlwollendem Sexismus beschreibt. Feindseliger Sexismus ist eine offen abwertende Form des Sexismus, bei der Frauen als Bedrohung für männliche Macht wahrgenommen werden. Wohlwollender Sexismus ist eine subtile Form des Sexismus der vorgibt Frauen zu wertschätzen und zu schützen, sie jedoch gleichzeitig abwertet und bevormundet. Basierend auf der Auswertung von über 650 wissenschaftlichen Artikeln übersetzt das Projekt die fünf zentralen Forschungsbereiche der Studie in ein detailliertes Flussdiagramm, welches die Effekte von sexistischen Handlungsweisen sichtbar macht. Dabei sind Einstellungen, Wirkungen und Mechanismen von wohlwollendem Sexismus gelb und von feindseligem Sexismus violett markiert. Allgemein sexistische Einstellungen sind farblich neutral gehalten.

Edited by Sophia Martus on 2026-06-24.