Semesterübersicht
| KW | Dienstag | Donnerstag | Freitag | |
|---|---|---|---|---|
| 43 | 20.10.2026 | 22.10.2026 | 23.10.2026 | Einführung |
| 44 | 27.10.2026 | 29.10.2026 | 30.10.2026 | Besprechungen |
| 46 | 10.11.2026 | 12.11.2026 | 13.11.2026 | Präsentation 01 |
| 48 | 24.11.2026 | 26.11.2026 | 27.11.2026 | Besprechungen |
| 50 | 08.12.2026 | 10.12.2026 | 11.12.2026 | Präsentation 02 |
| 3 | 19.01.2027 | 21.01.2027 | 22.01.2027 | Besprechungen |
| 5 | 02.02.2027 | 04.02.2027 | 05.02.2027 | Präsentation 03 |
Kombination mit den anderen Kursen
Die Workshops sind einer von sechs Blöcken, aus denen ihr euer Semester zusammenstellt. Wie das funktioniert, steht unter Struktur.
Über den Kurs
Das Open Studio ist der Ort, an dem eure Projekte entstehen. Es ist kein Seminar mit Programm, sondern ein gemeinsamer Arbeitsraum: Ihr arbeitet an euren Projekten, ich bin da, wir sprechen miteinander. Manchmal in Einzelgesprächen, manchmal in der Gruppe, manchmal über die Schulter.
Diese Termine sind gemeinsame Arbeitstage. Wir experimentieren, arbeiten nebeneinander, stellen Fragen, zeigen Zwischenstände und schauen uns gegenseitig zu. Was hier passiert, hängt davon ab, was ihr mitbringt.
Jeder Termin beginnt mit Information Design in the Wild.
Themen und Projekte
Die Themen sind frei wählbar, solange sie im Bereich des Informationsdesigns liegen. Diese Offenheit ist Absicht. Ihr sollt eure eigene Sprache finden, eure eigene Herangehensweise, euren eigenen Stil und eure eigenen Methoden. Ob ihr künstlerisch, investigativ oder journalistisch arbeitet, entscheidet ihr. Der Kurs ist so gebaut, dass ihr diese Methoden im Arbeiten entwickelt und dabei ebenso voneinander lernt wie von mir. Ihr könnt allein oder in Gruppen arbeiten.
Information Design in the Wild
Wir teilen Projekte aus dem Informationsdesign, die uns begegnet sind gute, schlechte, seltsame. Gesammelt wird im Element-Chat des Kurses, besprochen wird zu Beginn jedes Open Studios. Das ist kein Vortrag und braucht keine Vorbereitung. Ein Screenshot, ein Link, ein Foto aus der Zeitung reicht. Der Punkt ist, ein Auge für das Feld zu bekommen, in dem wir arbeiten.
Projektpräsentationen
Drei Präsentationen strukturieren das Semester. Sie finden jeweils an allen drei Tagen der Woche statt. Jede hat einen anderen Schwerpunkt: die erste denkt, die zweite baut, die dritte reflektiert.
Präsentation 01: Konzept, Moodboard & Referenzen
KW 46, 10.–13. November 2026 — 10 Minuten, anschließend Fragen und Besprechung
Ihr stellt euer Konzept vor (oder mehrere). Warum ist das Thema wichtig? Wie wollt ihr es erarbeiten? Wer hat sich damit schon beschäftigt? Welche Technologien kommen infrage? Welche Daten oder Informationen wollt ihr verwenden? Welche Probleme könnten auftauchen?
Ihr könnt eine klare Idee zeigen oder mehrere Wege nebeneinander stellen. Am Ende dieser Woche soll jede und jeder eine klare Vorstellung des eigenen Projekts haben.
Präsentation 02: Projektvorstellung
KW 50, 8.–11. Dezember 2026 — 10 Minuten, anschließend Fragen und Besprechung
Zeigt, woran ihr baut. Welche Werkzeuge verwendet ihr, und was genau macht jedes davon? Woher kommen eure Daten, wie sind sie aufbereitet? In welchem Format erscheint die Arbeit am Ende: Print, Bildschirm, Raum, Film? Was funktioniert bereits, was noch nicht?
Nach diesem Termin soll alles feststehen, was zum Bau des finalen Projekts nötig ist: Konzept, Daten, Informationen, Formate. Was danach kommt, ist Umsetzung.
Präsentation 03: Prüfungswoche
KW 5, 2.–5. Februar 2027
Die Abschlusspräsentation. Erzählt es als Bogen: von der Frage, warum das Thema wichtig ist, bis zu dem, was ihr konkret gemacht habt. Dazwischen liegt euer Prozess: die Entscheidungen, die Umwege, das Verworfene. Es geht nicht nur darum, ein Ergebnis zu zeigen, sondern euer eigenes Wirken daran zu reflektieren: Was habt ihr gelernt? Wo ist die Arbeit über eure ursprüngliche Absicht hinausgegangen? Was würdet ihr heute anders machen?
Die Länge richtet sich nach der Größe der Gruppe und wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Abgabe
9 ECTS-Punkte
- Projektbeschreibung (500–800 Wörter): Worum geht es, welche Frage stellt die Arbeit, was zeigt sie?
- Technische Beschreibung: Womit ist die Arbeit gebaut? Datenquellen, Werkzeuge, Verfahren — so genau, dass nachvollziehbar wird, wie sie entstanden ist.
- Foto- oder Videodokumentation: die Arbeit im fertigen Zustand, in guter Qualität.
- Reflexion des Konzepts: Was war die Absicht, was ist daraus geworden, wo weichen beide voneinander ab?
18 ECTS-Punkte
Zusätzlich:
- Wissenschaftlich-theoretische Ausarbeitung (ca. 5 Seiten)
- Herleitung: Woher kommt die Fragestellung, in welchem Zusammenhang steht sie?
- Zitationen in einheitlichem Stil
- Referenzen aus Kunst, Design und Forschung: eingeordnet und diskutiert, nicht nur aufgezählt
- Erweiterte Mediale Aufarbeitungen (z.B. für Social Media, eigene Webseite, Buch, Plakate etc.)
Bewertung
Bewertet wird das Projekt in seiner Gesamtheit: Thema und Fragestellung, Konzeption und Methodik, gestalterische Qualität, das Verhältnis von Konzept und Gestaltung, eure eigene Position, der Umgang mit Referenzen, die Reflexion und das Ergebnis.
Ausführlich stehen diese Kriterien unter Bewertungskriterien. Sie sind für Abschlussarbeiten formuliert; für Semesterarbeiten gelten sie sinngemäß, aber weniger streng — es gibt keine Gutachten.
Online-Sprechstunde
In den Zwischenwochen biete ich Einzeltermine von 15 Minuten an. Buchung über cal.com/kimfa/15min.
| KW | Datum |
|---|---|
| 45 | Donnerstag, 05.11.2026 |
| 49 | Donnerstag, 03.12.2026 |
| 51 | Donnerstag, 17.12.2026 |
Anwesenheit
Ich führe keine Anwesenheitsliste. Ihr seid zu jedem Termin herzlich eingeladen, auch zu denen, für die ihr nicht eingeschrieben seid.